Damit der 11er spitze bleibt.

Wir bauen für die Zukunft und für Ihren Komfort. Mit der Erneuerung von Tram­gleisen, Fahrleitungen und behinderten­gerechten Haltestellen wird Ihre Linie 11 jahrzehntelang im besten Zustand sein.

Die Infra­struktur der Linie 11 hat ihre Lebens­dauer erreicht und muss auf diversen Strecken­ab­schnitten voll­ständig erneuert werden. Gleich­zei­tig werden alle Halte­stellen gemäss BehiG um­gebaut. Die Er­neue­rung wird etappen­weise durch­geführt. 

Im Jahr 2023 wurde die Infra­struktur Aesch Dorf bis Reinach Süd erneuert und im Jahr 2024 der Strecken­abschnitt Landerer­strasse bis Surbaum. Nun folgt die letzte Etap­pe der Infra­struktur­erneuer­ung auf dem Strecken­ab­schnitt Sur­baum bis Frei­lager. Diese dauert vom 18. Mai bis 12. Dezem­ber 2026.

Die BLT und die beauftragte Bau­firma sind bestrebt, die Lärm­emissionen so weit als möglich zu reduzieren und danken Ihnen im Voraus für Ihr Ver­ständnis.

Nachhaltigkeit und Innovation

Bei der Er­neuerung der Infra­struktur setzt die BLT den Fokus auf den Wert­stoff­kreislauf, auf einen schonen­den Um­gang mit Ressourcen und auf umwelt­be­wusstes Han­deln. Mehr dazu erfahren Sie unter Nachhaltigkeit

Auf dem lang­ge­zogenen Strecken­ab­schnitt im Siedlungs­gebiet von Reinach wurde im Jahr 2024 ein Grün­gleis an­ge­legt. Rund 14'000 Quadrat­meter Grün­fläche ersetzen die bis­herige Schotter­fläche, was zur Ver­besserung des Ökologie­haus­haltes beiträgt. 

Die Di­gi­talisierung hält auch auf der Bau­stelle Ein­zug. Die BLT nutzt das digitale Building In­for­mation Modeling (BIM) und bringt den digitalen Wan­del in der Bau­sparte Tief- und Gleis­bau voran.

FAQ zum Bauprojekt

Warum wird in Etappen gebaut und nicht während einer Totalsperrung?

Die Gründe für das etappenweise Vorgehen sind auf die gestaffelten Projekt­eingaben und Bewilligungs­verfahren der einzelnen Teil­projekte sowie auf die engen Platz­verhältnisse mit Tram-, Bus-, motorisiertem Individual- und Langsam­verkehr zurückzuführen. Die Etap­pie­rung bietet mehr Flexibilität für die Bau­­installationen und ermöglicht die temporäre Lagerung von Material nahe der Bau­stelle sowie die Platzierung von Arbeits­containern und Bau­maschinen.

Bei der Festlegung der Bau­etappen ist die BLT Baselland Transport AG bestrebt, jeweils den Sperr­ab­schnitt und den Tram­ersatz­verkehr mög­lichst kurz zu halten. Dabei ist zu be­rück­sichtigen, dass ein Tram für ein Wende­manöver auf eine Tram­schlaufe an­gewiesen ist und entsprechend nicht an einem beliebigen Ort auf der Strecke wenden kann. Bei den Bau­massnahmen 2023 fuhren die Trams bis zur Tram­schlaufe Reinach Süd und die Tram­ersatz­busse weiter bis nach Aesch. Im Jahr 2024 fahren die Trams bis zur Schlaufe Reinach Surbaum und die Tram­ersatz­busse weiter bis nach Aesch. Auf diese Weise wird der reguläre Tram­betrieb mög­lichst weit auf­recht­erhalten und nur der un­mittelbare Bau­bereich durch einen Bus­betrieb ersetzt. Während der dritten Bau­etappe im Jahr 2026 ist dies nicht möglich, da der un­mittel­bare Bereich der Tram­schlaufe Surbaum bis zur Halte­stelle Reinacherhof er­neuert wird.

Die Instand­setzung von Infra­strukturen ist ein komplexer Vor­gang mit vielen Be­teiligten. Die BLT ist be­strebt, in einer Sperre möglichst viele  Bau­mass­nahmen zu bündeln und den Unter­bruch möglichst effizient zu nutzen. Beispiels­weise werden während der Tram­sperre 2024 in Reinach, zusätz­lich zur kompletten Er­neuerung des Gleis­abschnitts Habshag­strasse bis Garten­strasse, die Schienen­fugen und der Deckbelag im Reinacher Orts­zentrum erneuert, die Halte­stellen Vogesen­strasse und Reinach Süd be­hinderten­konform um­gebaut und die Fahr­leitung der Wende­schlaufe Reinach Süd er­neuert.

Die Etappierung und Bündelung der Bau­mass­nahmen erfolgen auch im Hin­blick auf ver­träg­li­che Ein­heiten für die ver­schiedenen Stake­holder. Die er­forderlichen Ressourcen bei der BLT, bei den Planern und Bau­unter­nehmen sind be­grenzt. Die drei Bau­etappen in ein Gross­projekt von einer Strecken­länge von 8.5 Kilometern zusammen­zufassen, wäre weder sinnvoll noch realisierbar.

Kann in der dritten Bauphase eine Insellösung (Trambetrieb Aesch - Reinach Surbaum) realisiert werden?

Nein, eine Insel­lösung ist nicht mach­bar und birgt zu grosse Risiken. Bei einem Fahr­zeug­defekt würde die Strecke blockiert, und es müsste kurz­fristig ein Ersatz­verkehr mit Bussen organisiert werden. Dafür sind aber sowohl Busse als auch Fahr­personal in grosser An­zahl nur mit langer Planung ver­fügbar. Auf­grund kurz­fristiger Ereignisse im Insel­be­trieb müsste im un­günstigsten Fall der Betrieb ein­ge­stellt werden. Zudem müssten Fahr­gäste zweimal um­steigen, was nicht kunden­freundlich wäre.

Warum müssen die Arbeiten gerade jetzt durchgeführt werden?

Die Gleis­ab­schnitte und die Fahr­leitungs­anlage stammen aus den 70er und 80er Jahren und haben ihre Lebens­dauer erreicht. Die Sa­nie­rung dieses Strecken­abschnitts ist notwendig, um einen sicheren und zu­ver­lässigen öf­fent­li­chen Ver­kehr zu gewähr­leisten. Zudem werden die Tram­halte­stellen an das Bundes­gesetz über die Be­seitigung von Benach­teiligungen (Be­hin­der­ten­gleich­stellungs­gesetz, BehiG) an­gepasst.

Was ist BehiG?

Für Menschen mit einer Behinderung bedeutet Mobilität im Alltag Un­ab­hängigkeit und mehr Lebens­qualität. Das Bundes­gesetz über die Be­seitigung von Be­nach­teiligungen von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen (Behinderten­gleich­stellungs­gesetz, BehiG) legt fest, wie der öffentliche Ver­kehr zu gestalten ist, damit er den Bedürfnissen der Men­schen mit Be­hin­de­run­gen entspricht. Die Um­setzung der not­wendigen Massnahmen nimmt die BLT ernst.

Weshalb wird die Beleuchtung an den Tramhaltestellen angepasst?

Die Haltestellen sind mit einer bedarfs­ge­rech­ten Beleuchtung aus­gerüstet. Befindet sich keine Person auf der Halte­stelle, wird die Leistung auto­matisch auf ein absolutes Mini­mum von fünf Prozent ge­dimmt, wodurch Energie ein­ge­spart wird. Sobald sich eine Person oder das Tram der Halte­stelle nähert, wird die Beleuch­tung mittels Be­wegungs­sensoren erhöht. Entfernen sich die Person und das Tram von der Halte­stelle, wird die Be­leuch­tung auto­matisch auf das Minimum gedimmt. 

Mit der gedimmten Beleuch­tung können Energie ein­ge­spart und die Licht­ver­schmutz­ung redu­ziert werden. Mit möglichst geringen Licht­emissionen kann die BLT aktiv zu einer Ver­besserung der Viel­falt an nacht­aktiven Insekten und Faltern beitragen.


Verpassen Sie keine Updates

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie wichtige Updates zu Streckenänderungen, Fahr­plan­anpassungen sowie exklusive Einblicke in die verschiedenen Bauphasen der Linie 11. Melden Sie sich für unseren E-Mail-Newsletter an und erfahren Sie als Erste von den neuesten Entwicklungen.

Ihre Daten werden ausschliesslich zum Versand des Newsletters verwendet. Bei Abmeldung werden Ihre Daten wieder gelöscht.